Reiben Fertigbearbeitung einer zylindrischen Bohrung mit einem mehrschneidigen Werkzeug.
Aluminium Nichteisenmetall, das selten als Reinmaterial verwendet wird, sondern in Legierungen, z.B. mit Kupfer und Zink zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit.
Eloxieren (anodische Oxydation) Oberflächenbehandlung von Aluminium, bei der eine Oxydschicht gebildet wird, die an der Oberfläche als integrierender Bestandteile des Metalls wächst, um die Festigkeit und den Widerstand gegen Korrosion zu verbessern.
Ausbohren Spanabhebende Bearbeitung zur Vergrößerung eines Durchmessers und Erzielung eines hohen Feinheitsgrades, bezogen auf Rauheit und Toleranz.
Räumen Fertigung von Nuten und Verzahnungen am Innenprofil von Bohrungen an den zu bearbeitenden Metallteilen (Innenräumen) oder zur Fertigung des Außenprofils (Außenräumen). Mit diesem Vorgang werden elliptische Bohrungen, Vier- und Sechskant-Bohrungen, Keile und auch besonders komplizierte Profile hergestellt.
Bronze Kupferlegierung: Ist nur mit Zinn und Kupfer eine „einfache“ Kupferlegierung und als Kupfer-Zinn-Legierung mit zusätzlichen Elementen zur Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften eine „Kupfer-Speziallegierung“.
Brünieren (Schwarzbrennen) Mit dieser Oberflächenbehandlung, die auch Schwarzbrennen genannt wird, wird ein Metall schwarz gefärbt, damit es schöner aussieht und um es vor Oxydation zu schützen.
Kalibrieren Bearbeitung, die dazu dient, mehrere normalerweise zylindrische oder runde Gegenstände auf den gleichen Durchmesser zu reduzieren.
Verchromen Mit dieser Oberflächenbehandlung wird das Metall mit einer dünnen Chromschicht verkleidet, damit es widerstandsfähiger wird und vor Korrosion geschützt ist.
Verzahnen Mit dieser spanabhebenden Bearbeitung werden mit Werkzeugen mit einem den Zahnlücken gleichenden Schneideprofil die Zähne eines Zahnrades gefertigt.
Gewindeschneiden Spanabhebende Oberflächenbearbeitung, mit der eine schraubenförmige Spitze auf dem Metallteil (Außengewinde) oder eine schraubenförmige Rille (Innengewinde) gefertigt wird.
Gewindeschneiden mit Schneideisen Fertigung von Axialgewinden mit mehrschneidigem Werkzeug.
Gewindestrehlen Spanabhebende Oberflächenbearbeitung, bei der ein Gewinde mit einem mehrschneidigen Werkzeug gefertigt wird.
Gewinderollen Gewindebearbeitung durch Anstauchen.
Bohren Spanabhebende Oberflächenbearbeitung zur Fertigung einer Bohrung, die folgende Phasen umfassen kann: - Zentrieren (Erfassung der Bohrungsachse); - Bohren; - Verbreitern (Vergrößern des Bohrungsdurchmessers); - Reiben (Fertigbearbeitung der Bohrung).
Tiefbohren Bohrverfahren mit einer zehnmal größeren Bohrungstiefe als der Bohrungsdurchmesser.
Radialbohren Lotrechtes Bohrverfahren im Verhältnis zur Rotationsachse.
Fräsen Spanabhebende Bearbeitung, bei der durch Einsatz eines mehrschneidigen Werkzeugs mit geometrisch bestimmter Schneide umfangreiche Oberflächen wie Ebenen, Nuten oder Schultern erzielt werden können.
Stirnfräsen Spanabhebende Bearbeitung mit Scheibenfräser zur Fertigung von parallelen Ebenen oder Schraubenzieherschlitzen.
Radialfräsen Lotrechtes Fräsverfahren im Verhältnis zur Rotationsachse.
Rändeln Rändeldrücken auf Oberflächen (auch Kordieren genannt), in Riefen und Spitzen, kleinen Quadraten und Rauten, das auf Metallmünzen angewendet wird, oder auf mechanischen Elementen wie Regelknöpfe, Kurbelgriffe und dergleichen, damit sie rauer und griffiger werden.
Läppen Feinhonbearbeitung der Oberfläche eines Werkstücks, um seine Oberflächenrauheit zu minimalisieren.
Kennzeichnen Kennzeichnung des Metallteils durch Prägung.
Gewindebohren Fertigung von Innengewinden mit mehrschneidigem Werkzeug.
Eisenmetalle Metalle mit Bestandteilen auf Basis von Kohlenstoff.
Eisenmetalle Kohlenstofffreie Metalle: Kupfer und seine Legierungen (Bronze und Messing), Aluminium und seine Legierungen.
Vernickeln Mit dieser Oberflächenbehandlung wird das Metall mit einer dünnen Schicht einer Nickel-Phosphor-Legierung verkleidet, damit es seine Abnutzungsfestigkeit und den Korrosionsschutz erhöht.
Messing Kupfer-Zink-Legierung, kann andere Metalle wie Blei enthalten.
Mehrkantschlagen Spanabhebende Bearbeitung, bei der auf Leichtmetall extern parallele, Vier- oder Sechskant-Ebenen hergestellt werden können.
Kupfer Nichteisenmetall, das für spanabhebende Bearbeitungen nicht geeignet ist.
Rauheit Die Gesamtheit der oberflächlichen Unregelmäßigkeiten in relativ kleinem Abstand, die vom Bearbeitungsprozess, von der Form des Werkzeuges, von der nicht homogenen Materialbeschaffenheit und von eventuell vorhandenen Vibrationen verursacht werden.
Rollieren Anstauchvorgang, der dank einer stärkeren Verfestigung des Materials die Oberflächenbeschaffenheit verbessert oder im Vergleich zu einem gedrehten Gewinde ein widerstandsfähigeres Gewinde fertigt.
Satinieren Fertigbehandlung, bei der Edelstahl aus ästhetischen Gründen matt oder mattglänzend gestaltet wird.
Entgraten Fertigbehandlung zur Beseitigung von Rückständen der vorherigen Bearbeitung.
Nuten Spanabhebende Bearbeitung mit einem Werkzeug zur Fertigung runder Aushöhlungen.
Abschrägen Spanabhebende Bearbeitung mit einem Werkzeug zur Entfernung schnittiger Kanten.
Stossen Spanabhebende Bearbeitung zur inneren Formgebung an Durchgangsbohrungen und Blindbohrungen.
Aussenken Spanabhebende Oberflächenbearbeitung. Beim Drehen führt das Werkstück eine Umdrehungsbewegung aus und das Werkzeug eine meistens geradlinige Bewegung (beim Fräsen und Bohren führt das Werkzeug dagegen eine Umdrehungsbewegung aus). Die Werkzeugschneide dringt in das Material des Werkstücks ein und trennt den überschüssigen Teil (Bearbeitungszugabe) ab, wobei ein Span entsteht. ISO UNI Toleranzen
ISO UNI Toleranzen ISO-System, Gesamtheit von Toleranzen und standardisierten Abweichungen und Paarungen zwischen Wellen und Bohrungen, die vom italienischen Normungsinstitut UNI im Bereich der technisch-industriellen Normung übernommen wurde.
Drehmaschine Werkzeugmaschine, die für die spanabhebende Bearbeitung (Drehen) industriell auf breiter Ebene eingesetzt wird und mit welcher rotationssymmetrisch externe und interne Oberflächen mit verschiedenartigen Formen gefertigt werden können, einschließlich solche mit Gewinde.
Drehautomat Drehmaschinen, bei denen dem Bediener nur die Aufgaben überlassen bleibt, zu Beginn die Steuerungen für die Zuführung und Funktionskontrolle einzustellen. Bei Drehautomaten erfolgen das Aufspannen des Werkstücks, die Bewegungen für die Annäherung und den Vorschub der Werkzeuge, das Ein- und Ausschalten der Arbeitshübe und der Stangenvorschub für den Bearbeitungsbeginn eines neuen Werkstücks automatisch.
Mehrspindel-Drehautomat Drehautomat mit Spindelkopf, normalerweise mit horizontaler Achse, auf dem sich mehrere Werkstückspindeln befinden (von 2 bis 12), die auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen, damit gleichzeitig mehrere Werkstücke bearbeitet werden können.
CNC-Drehmaschine Solche Drehmaschinen sind in der Lage, komplizierte Bearbeitungen auf der Grundlage kodierter Anweisungen auszuführen. Bei Drehmaschinen mit numerischer Kontrolle findet die Arbeitsfolge in allen Phasen vollkommen automatisch statt, sowohl in den Produktionsphasen wie auch in den Nebenphasen (Positionierung, Auswechslung und Einstellung der Werkzeuge, Zuführung des Rohteils und Entfernung des Fertigteils); während der Arbeit bleiben dem Bediener somit nur noch die Kontrollfunktionen und die Überwachung der Maschine überlassen. Der Einsatz von CNC-Drehmaschinen erweist sich vor allem bei der Bearbeitung beschränkter Serien komplizierter Teile, die sich häufig wiederholen, als wirtschaftlich.
Drehen Spanabhebende Bearbeitung mit Werkzeugen, unter Verwendung der Drehmaschine: Langdrehen, Kegeldrehen, Plandrehen oder Planschnitt. Drehen kann auch das Bohren, Reiben, Gewindeschneiden und Formdrehen umfassen; manchmal kann es sich um eine Fräs- oder Schleifarbeit handeln.
Oberflächenbehandlungen Vorgänge, denen die Metalle unterzogen werden, um ihre Eigenschaften wie die Korrosionsbeständigkeit, Ästhetik, Farbe und Stoßfestigkeit zu verändern.
Wärmebehandlungen Vorgänge, bei denen die Legierungen unterhalb des Schmelzpunktes Wärmezyklen von der Erwärmung bis zur Abkühlung unterzogen werden, um ihre Eigenschaften wie Härte, Festigkeit, Verformbarkeit, usw. zu verändern.
Reinigende Oberflächenbehandlung Vorgang, bei dem Fremdmaterialien vom Metall entfernt werden, die bei den vorherigen Bearbeitungen angefallen sind, um es auf die nächste Bearbeitung vorzubereiten. Das Ergebnis dieses Vorganges ist nicht nur von der Art der angewendeten Lösungen, sondern auch von der Waschmethode abhängig.
Abstechen Schneidearbeit mit einem Werkzeug zum Abtrennen des bearbeiteten Werkstücks von der Stange.
Kordieren Anstauchen auf Oberflächen (auch Rändeln genannt), in Riefen und Spitzen, kleine Quadrate und Rauten, das auf Metallmünzen angewendet wird, oder auf mechanischen Elementen wie Regelknöpfe, Kurbelgriffe und dergleichen, damit sie rauer und griffiger werden.
Verzinken Oberflächenbehandlung, bei der Stahl mit einer dünnen Zinkschicht verkleidet wird, um ihn vor Korrosion zu schützen.